WANDERINFO

Bodinggraben - Blumaueralm - Feichtauhütte - Polzhütte

1

Beginn der Wanderung vom letzten Parkplatz im Bodinggraben um 7,19 Uhr, unerklärlich warum die Polzhütte hier nicht angeschrieben ist ?

2

Noch liegt die Forststraße im Schatten und es ist ziemlich kühl, am Auto hatten wir eine Anzeige von 14 Grad.

3

Nach wenigen Minuten die Zufahrt zum Jagdhaus Bodinggraben.

4

Rechts oder Links ? Wir entscheiden uns für links. Rechts käme man zur verfallenen Zaglbaueralm in 946 m Höhe, wie wir später feststellten.

5

Dann doch noch gut versteckt ein kleiner Wegweiser zur Feichtau.

6

Ein Gedenkkreuz.

7

Ein erster Blick auf das Sengesengebirge.

8

Wieder eine Gedenkstätte.

9

In der Sonne wird es schon ganz schön warm.

10

Ein herrlicher Tag, tiefblauer Himmel, keine Wolke in Sicht.

11

Es blüht überall, hier eine kleinblütige Königskerze, Verbascum thapsus

12

Mit etwas Geduld kann man dann auch den flatterhaften Kaisermantel, Argynnis paphia beim Aufwärmen an einem Stein im Bachbett gut fotografieren. Leider findet man diesen herrlichen Tagschmetterling aus der Familie der Edelfalter schon sehr selten.

13

Hier ein Zweiter beim Aufwärmen auf einem Blatt.

14

Kutschenumkehrplatz und Parkverbot ! Gleich danach beginnt der Almboden der Blumaueralm.

15

Im Hintergrund sieht man schon die wunderschön gelegene Blumaueralm.

15

Die Blumaueralm liegt auf 762 Höhenmeter.

17

Wieder ein herrlicher Blick auf das Sengsengebirge.

18

Diese Bachbett ist schon ausgetrocknet.

19

Herrlicher Blick auf die Berge und auf die Blumaueralm.

21

Wir erreichen die Blumaueralm um 8,17 Uhr

20

Idyllisches Fenster auf der Blumaueralm.

25

Wieder ein Blick auf das Sengsengebirge.

26

Die Disteln fangen an zu blühen und werden von zahlreichen Insekten besucht.

27

Am Ende der Alm erneut ein Wegweiser.

26

Eine Kuhsperre, jetzt beginnt der richtige Aufstieg.

 

28

Teilweise muss man ganz genau schauen eine Markierung zu finden, viele sind schon sehr blass oder zugewachsen.

29

Ein blühender Blauer Eisenhut, Aconitum napellus, eine stark giftige Pflanze ! Alle Teile dieser Pflanze sind giftig und alleine die Berührung der Pflanze kann an den Körperstellen schon zu Taubheitsgefühlen führen.

30

Es wird schon fast unerträglich heiß hier, kein Wind.

31

Ein Pantherspanner oder gelber Fleckenspanner, Pseudopanthera macularia, ein heimischer Nachtschmetterling aus der Familie der Spanner.

34

Die Stürme Kyrill, Paula usw... haben starke Schäden angerichtet.

35

Hier geht es irgendwie durch dieses Gestrüpp,

36

wir sind froh trotz der Hitze lange Hosen anzuhaben, denn es gibt

37

zahlreiche Himbeer Stauden, Brombeer Stauden oder auch mal Brennessel.

39

Eine ganze Reihe umgestürzter Bäume,

40

den Kopf muss man schon etwas einziehen wenn man darunter durch geht.

41

Überall die Sturmschäden.

41

Ein ausgetrocknetes Bachbett ist zu queren, die Markierung fast nicht mehr zu sehen.

43

Jetzt geht es wieder in den Wald, dort ist es zum Glück doch etwas kühler.

44

Eine Rast ist angebracht, verhält man sich ruhig, kommen die Schmetterlinge

45

und setzen sich auf die verschwitzte Haut

46

und "lecken" das Salz von der Haut. wie hier der schöne

48

Graubindiger Mohrenfalter, Erebia aethiops, oder auch Waldteufel genannt. Ein Tagschmetterling aus der Familie der Edelfalter. Gibt es hier im Wald massenhaft.

47

Wir überqueren eine kleine Blumenwiese

48

und weiter geht es durch den Wald hinauf.

49

Auf diesen Sattel müssen wir noch, zum Glück führt der Weg im Wald hinauf.

50

Der Herzerl See ist fast schon ausgetrocknet.

51

Der 2.8. 2013 war wie sich am Abend herausstellte der heißeste Tag Österreichs in diesem Jahr. Der heisseste Tag folgte dann am 3.8.13 mit der Allzeit Höchstmarke von 39,9 Grad !

52

Etwas gemütlicher geht es jetzt durch den Wald.

48

Auch hier wieder überall die umgestürzten Bäume.

49

Gleich haben wir die Sattelhöhe erreicht.

54

Sturm, Hitze und Borkenkäfer machen es den Fichten nicht leicht zu überleben.

53

Links geht es auf den Hohen Nock, rechts zur Feichtauhütte und Polzhütte.

54

Nicht zu verfehlen der Steig der jetzt sanft abwärts führt,

55

wir kommen aus dem Wald und die Feichtauhütte eine Selbstversorgerhütte des Alpenvereins liegt gegenüber.

55

Auch die Kühe drängen sich im Schatten der Bäume.

56

Ein erster Blick auf den Gipfel des Hohen Nock, 1963 m, dem höchsten Berg des Sengsengebirges und dem Nationalpark Kalkalpen.

57

Herrlicher Blick auf das Gebirge.

58

Direkt über den Almboden führt der Weg zur Polzhütte.

59

60

Blick von der Polzhütte auf das Sengsengebirge.

61

60

Um 11,33 Uhr erreichen wir die schöne Polzhütte auf 1370 m Höhe.

63
64

65

Herrlicher Blick auf den Hohen Nock und auf das Sengsengebirge

66

von der Terrasse der Polzhütte.

67

Die Qualität der Jause, alles selbstgemacht ist hervorragend. Aber den Almbesitzern solch Vorschriften zu machen dass sie zb keine warme Suppe anbieten dürfen ist schlichtweg ein Schildbürgerstreich ersten Grades ! Kämpfen doch alle Almbesitzer ums überleben, reich werden tut da niemand und wenn die Herren Gesetzgeber mal überlegen, wenn eine Alm zusperrt, kommen erstens weniger Gäste, zweitens wird die Alm in einigen Jahren kleiner werden und zuwachsen. Auch ist es ein nicht nachvollziehbarer Unsinn die Polzhütte unten am Parkplatz auf den Wegweisern nicht einmal zu erwähnen !

44

Man sollte diese Almen fördern wo es nur geht und nicht mit sinnlosen, nicht nachvollziehbaren Verboten schickanieren, noch dazu wäre eine gute Suppe nach einer langen Wanderung auch gesund für den Körper. Also gemeinsam mal hinsetzen und nachdenken darüber und den Almbesitzern das Leben etwas leichter machen und die Gäste werden dann noch zufriedener sein, als sie es jetzt schon sind !!!

69

Sommeridylle auf der Polzhütte, mit Blick auf das Sengsengebirge.

60

Herrlicher Blick auf das Sengsengebirge und dem Hohen Nock.

 

70

Wir verlassen die Poltzhütte um 13,30 Uhr und gehen den selben Weg wieder retour.

71

Überqueren den Almboden,

72

schauen noch einmal retour zur Poltzhütte,

73

erreichen den gegenüberliegenden Wald

73

sehen noch einmal die Feichtauhütte

67

und beginnen den sanften Anstieg zum Sattel.

74

1 Stunde zur Blumaueralm finden wir zu kurz, 1 Stunde dreißig wäre angebracht.

75

Noch ein Blick auf das Sengsengebirge und dann geht es in den Wald

76

und steil bergab.

77

An einigen Stellen braucht man etwas die Hände

78

aber alles kein Problem.

79

Die Steilheit kommt halt wieder auf den Bildern nicht wirklich heraus.

80

Wenn es hier nass ist wäre das gar nicht so ungefährlich, da kann man leicht mal auch ausrutschen.

81

Überall sieht man die kaputten Bäume, die Stürme haben hier enorm gewütet.

82

83

Der Herzerl See ist erreicht. Da fehlt schon einiges an Wasser.

84
85 86

85

Die kleine Blumenwiese ist erreicht, hier tummeln sich zahlreiche Schmetterlinge wie hier der wunderschöne Kaisermantel, den wir ja weiter unten schon fotografiert haben. Er kommt also bis in eine Höhe von gut 1000 m vor. Wir machen einen längeren Fotostopp, aber es gelingt nur dieses eine Bild.

87

Hier führt der schmale Steig am Holz vorbei,

88

es geht durch das Gestrüpp,

89

den ausgetrockneten Bach querend, man muss achten dass man die Markierungen

89

nicht verliert.

83 90

91

Jetzt erreichen wir wieder die zahlreichen umgestürzten Bäume unter den man

92

durch muss.

93

Es ist brütend heiß hier, kein Wind geht.

94

95

Die Kuhsperre bzw. den Almboden der Blumaueralm erreichen wir um 16,05 Uhr

96

97

Vorbei an der kleinen Jagdhütte.

98

Weiter geht es auf der Forststraße hinunter zur Blumaueralm.

99

Ein Rosenkäfer gräbt sich in die Distelblüte hinein.

100

Eine Distel in voller Blüte.

101

Nach wie vor wolkenlos und heiß.

102

Die Blumaueralm erreichen wir um 16,24 Uhr

104

Sommeridylle

05

Blick hinunter in Richtung Parkplatz.

106

Jetzt am späteren Nachmittag sind auch die Kühe aus dem schattigen Wald gekommen.

107

Sie sind friedlich und schauen uns nur an.

108

109

Blick zurück zur Blumaueralm.

109

110

Ein ausgetrocknetes Bachbett.

111
112

113

Ein wunderschönes Tal, eine herrliche Lage hat sie die Blumaueralm.

114

115

Auch weiter unten kein Wasser im Bachbett.

116

Abendsonne und Blick auf das Sengsengebirge.

117

118

Erst knapp vor dem Parkplatz fließt wieder twas Wasser im Bachbett.

119

Um 18,15 erreichen wir wieder den Parkplatz.

Wenn es heiß ist wird der steile Anstieg doch sehr anstrengend. Halbschuhe haben hier nichts verloren ! Landschaftlich sehr schön, viele Schmetterlinge !

Bei einer Gipfelbesteigung der Hohen Nock, ist eine Nächtigung auf der Feichtauhütte angebrachst.

Gute Jause auf der Polzhütte garantiert !

RETOUR