WANDERINFO - TOURBESCHREIBUNG

Überschreitung des Toten Gebirgse vom Offensee zum Grundlsee: Teil 3: Albert Appel Haus - Grundlsee

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Hier in diesem Teil des Toten Gebirges bekommt der Name Totes Gebirge eine ganz andere Bedeutung, hier ist nichts tot, alles in saftigen grün, zahlreiche Kühe begegnen uns.

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Dieser Teil ist der heisseste Teil der gesamten Tour, unbarmherzig scheint die Sonne und heizt das weite Tal so richtig auf. Schatten gibt es praktisch keinen, man wandert gemütlich durch die Almlandschaft.

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Knapp vor der gewaltigen Abbruchkante noch Schneereste auf ca. 1500 Höhenmeter und das am 18. August eines doch teilweise zumindest sehr heißen Sommers. Dann der erste Tiefblick in die Steiermark.

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Das breite Tal verengt sich, rechts und links steile Felswände und ein schmaler Weg schlängelt sich an der rechten Felswand entlang um dann sehr steil hinunterzuführen. Vorsicht ist geboten, auf dem Weg ist loses Geröll und jeder Schritt ist eine kleine Rutschpartie. Das ist dann aber auch die einzige Stelle die etwas heikel ist im Abstieg.

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Dieser Schotterweg bietet aber herrliche Ausblicke auf den noch immer sehr tief liegenden Grundlsee, im Hintergrund der Dachstein. Nach etwa 500 - 600 Metern hat man aber dann wieder festen Boden unter den müden Beinen.

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Langsam erreicht man wieder die Baumgrenze, der See rückt näher, es wird auch etwas schattiger und zum Glück erreicht man dann auch noch eine Quelle die aus dem Berg sprudelt und an den Felwänden herunterrint. Denn die Trinkvorräte waren fast aufgebraucht und das kühle Wasser schmeckte herrlich.

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Die letzte halbe Stunde ging es dann im Wald hinunter, man hört schon den Verkehr dann erreicht man die ersten Häuser und in wenigen Minuten ist man auf der Bundesstraße beim Hotel Zur Post am Grundlsee.

Ein Blick auf die Uhr es war 18,20 Uhr, die zwanzig Minuten haben wir hergeschenkt als wir dann auf die Forststraße kamen und dem Wegweiser Grundlsee folgten, haben wir geglaubt die Forststraße führt in Pfeilrichtung bis zum See, aber sie hörte nach ca. 1 Kilometer auf und wir mußten retor. Dann fanden wir auch den weiteren Wegweiser der etwas abseits der Forststraße angebracht ist ! Vielleicht sollte man den Wegweiser etwas näher und auf beiden Seiten der Forstraße anbringen, Ortsunkundige werden den Waldweg öfters übersehen !

Jetzt hatten wir nur noch das Problem zu lösen wie kommen wir wieder zum Offensee zu unserem Auto ? Gleich beim Hotel Post ist eine Bushaltestelle und knapp vor 19 Uhr geht ein Bus nach Bad Aussee, von dort gehen dann auch Züge nach Bad Ischl - Ebensee. Also eine Alternative, da wir aber nicht warten wollten stoppten wir und gleich das erste Auto, ein Bergsteiger aus Bad Ischl hat uns mitgenommenbis zum Bahnhof in Bad Ischl . Da aber dort ein Taxistand fragten wir was die Taxifahrt zum Offensee kostet, um 40,-- Euro waren dann schmnell wieder bei unserem Auto und knapp nach 21 Uhr wieder zuhause in Mauthausen.

Eine anstrengende Wanderung bei herrlichem Wetter, leider etwas zu heiß, mit herrlichen Tiefblicken auf den Offensee und auf den Grundlsee, einem wunderschönen Bergsee und eine herrliche Wildenseealm mit Blick auf den Dachstein und mit zwei sehr schönen Hütten mit perfekter Verpflegung.

Alle Fotos mit NIKON D 700 und dem 28 - 300 mm Objektiv

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