WANDERINFO

BUCHENSTEIG, REICHRAMING, NATIONALPARK KALKALPEN

Vom Parkplatz Anzenbachschranken über den neu eröffneten Buchensteig zur Großen Klaushütte

 

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Reichraming von der Anzenbachstraße aus gesehen.

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Die verschiedenen Parkplätze sind gebührenpflichtig, leider nehmen die Automaten nur Münzen und keine Scheine oder Kreditkarten !!! Dafür erhält man aber einen Gutschein der in den Geschäften oder Gastronomiebetrieben einlösbar ist !

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Wir starten den Buchensteig, gleich neben dem letzten Parkplatz beim Anzenbachschranken um 8,28 Uhr

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Duch einen Buchenwald führt der Steig vorerst leicht bergauf.

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Die Leitung führt auf den Gegenhang steil hinauf, nur wohin ?

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Wenige Meter unterhalb führt die Forstraße zur Großen Klaushütte.

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Um 8,50 beenden wir den kurzen, ersten Teil des Buchensteiges.

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2 Minuten geht man dann auf der Forststraße Bach aufwärts, dann erreicht man die Brücke über den Großen Bach.

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Die dort abgebildete Karte zeigt gut den Verlauf des Buchsteiges und der Forstraße zur Großen Klaushütte.

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Von hier sind es etwa 2,30 Stunden bis zur Großen Klaushütte, also 3 Stunden gesamt Gehzeit, (eine Strecke) wenn man den ersten Teil auch am Buchensteig geht.

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Um 8,52 gehen wir über diese Brücke.

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Schöner Ausblick auf den Großen Bach.

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Noch ein Blick auf die Brücke, dann geht es teils steil bergauf den Buchensteig entlang.

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Es gibt bis zur Klaushütte 10 solcher Wegpunkte,

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um 9 Uhr erreichen wir den 1. Wegpunkt.

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Teilweise versinken wir bis fast zun Rand der Bergschuhe im Schlamm, hier im Wald trocknet der Steig kaum auf, nur an den wenigen, sonnigen Strecken ist es trocken und ausweichen kann man meist nicht.

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Die umgestürzten Bäume die über den Steig liegen werden durchgeschnitten und bleiben liegen.

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Um 9,19 Uhr erreichen wir diesen netten Rastplatz.

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Zum fotografieren am Buchensteig eignet sich ein bewölkter Tag wesentlich besser, als praller Sonnenschein, gibt es bei bewölkten Himmel keine harten Licht- Schattenkontraste !

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Es ist ein stetiges Bergauf und Bergab, teilweise sehr steil und durch die Nässe auch rutschig.

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Trittsicherheit sollte schon gegeben sein und gute Bergschuhe sind ein Muss !

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Um 9,43 Uhr errreichen wir den Kontrollpunkt Nummer 6

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Unmittelbar danach erreichen wir die Forststraße die auf die Ebenforstalm führt. Der zweite Teil des Buchensteiges ist geschafft.

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Von hier aus erreicht man die Ebenforstalm laut Wegweiser in 2 Stunden 15 Minuten, bis zu diesem Platz gingen wir vom Parkplatz Anzenbachschranken 1,15 Stunde, nehmen aber an, dass man auf der Forststraße schneller ist, als über den Buchensteig.

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Von hier geht es wenige Minuten auf der Forstraße den Wilden Graben Bachabwärts

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bis zum Einstieg des 3. Teils des Buchensteiges.

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Um 9,45 beginnen wir den Anstieg des dritten Teiles.

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Blick zurück zu einer schmalen Stelle.

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Interessante Bäume gib es hier genug.

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Totholz genug, aber leider kein Alpenbockkäfer.

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Auch hier, die sonnigen Stellen sind trocken, im Schatten ist es meist schlammig und nass.

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Blick zur Forststraße die zur Großen Klaushütte führt.

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Massarbeit, dieser umgestürzte Baum fiel genau zwischen die beiden Stämme einer Buche.

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Jetzt sind wir am Grosßen Bach, man sieht Libellen und Frösche.

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Sehr schön angelegt diese Brücke nur wenige Meter über dem Bach.

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Eine finstere Höhle, wie tief mag sie sein ?

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Blick zurück !

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Um 11,02 erreichen wir diesen Wegweiser.

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Noch eine kleine Brücke über einen kleinen Bach

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und um 11,05 Uhr erreichen wie die Abzweigung zur Ebenforstalm über den Bergsteigerweg !

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Von hier zur Ebenforstalm nochmal 3 Stunden, also der längste Anstieg zur Ebenforstalm den man wählen kann ! Geht man ja vom Anzenbachschranken bis hier her 2,30 Stunden, ist kaum machbar in der hier angegebenen Zeit von 1,45 Stunde ! Zeit der Aufnahme: 11,05 Uhr

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Jetzt geht es nur mehr ganz kurze Strecken bergauf,

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meist führt der Steig nur wenige Meter über dem Großen Bach entlang.

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Um 11,32 Uhr erreichen wir das Ende des 3. Teils des Buchensteiges.

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Nun geht es über die Rabenbachbrücke und erreicht die Forststraße zur Großen Klaushütte

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Blick auf den Großen Bach von der Brücke aus.

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Um 12,04 Uhr erreichen wir die Große Klause

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Glasklares Wasser indem sich zahlreiche Fische tummeln.

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Der letzte Tunnel vor der Großen Klaushütte.

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Um 12,14 erreichen wir die schöne. alte Hütte

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Natürlich bekommt der "Hüttenhund" seine Streicheleinheiten.

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Nach Radler und einer hervorragenden Frittantensuppe machen wir uns um 12,54 Uhr wieder auf den Rückweg über die Forststraße

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Um 13,09 Uhr erreichen wir wieder die Rabenbachbrücke

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Um 14,09 Uhrerreichen wir den Beginn der Forststraße durch den Wilden Graben zur Ebenforstalm, bzw. dem Hintergebirgsweg Nr. 472

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Am Rückweg von der Grossen Klausehütte fanden wir am Straasenrand den Augsburger Bär, Pericallia matronula, ein extrem seltener Nachtschmetterling, steht auf der roten Liste !

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Rücksichtslos donnert dieser Truck über die Forststraße, Wanderer und Mountenbiker wurden in einer dichten Wolke aus Staub eingehüllt, 4 weitere Fahrzeuge begegneten uns, aber diese PKW und Kleinlaster fuhren langsam, sodaß man nicht im Staub zurückblieb.

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Um 14,43 erreichen wir wieder die schöne Hängebrücke und den Beginn des neu eröffenten Buchensteiges.

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Über den ersten Teil des Buchensteiges braucht man gute 20 Minuten zum Parkplatz, über die Forststraße zum Parkplatz brauchten wir 11 Minuten.

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Ankunft am Parkplatz um 14,56 Uhr !

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Reichraming

ZUM HIGHLIGHT DIESER WANDERUNG:

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AUGSBURGER BÄR, Pericallia matronula

Am Rückweg von der Großen Klausehütte an der Forststraße fanden wir diese Schmetterlingsrarität. Der Augsburger Bär, Pericallia matronula ist laut Wikipedia nur an wenigen, kleinen Standorten in Deutschland anzutreffen und in Österreich ist ein Standort im Nationalpark Gesäuse bekannt.

Alle Aufnahmen mit NIKON D 700 und 28 - 300 mm und Speedlight SB 900

 

 

RETOUR

Eine Wanderung die keine technischen Schwierigkeiten hat, Trittsicherheit bei manchen steilen, kurzen Abstiegen unbedingt erforderlich, sowie gutes, festes und wasserdichtes Schuhwerk unbedingt erforderlich ! Bei regelmäßigen Niederschlägen wie es 2013 ist, muss man mit extrem nassen und rutschigen Stellen rechnen, trocknet der Waldboden in den schattiugen Teilen nur sehr langsam auf !

GESAMTGEHZEIT CA. 6 - 6 1/2 STUNDEN

Diese Wanderung über den Buchensteig ist wenig spektakulär, bietet leider keine schönen Aussichtspunkte, ist im Frühjahr für botanisch Interessierte Wanderer gut, wir waren am 3.7. 2013 unterwegs da waren Frühjahrsblumen schon vorbei und die Sommer- und Herbstblumen noch nicht in Blüte. Schöne Waldstücke mit schönen B#umen und Totholz gibt es freilich massenhaft, vermittelt der Buchensteig einen kleinen Eindruck in einen Urwald.

Im letzten Teil sieht man Frösche, Libellen und mit Glück auch Ringelnattern oder Feuersalamander.

Ein Highlight ist der Buchensteig ganz bestimmt im Spätherbst wenn sich die Buchen im farbigen Kleid präsentieren !